Samstag, 19. Juni 2010

Herzlichen Glückwunsch, es ist ein Blog!

Das ist dann wohl der gerade in meinem BWL-Script gelesene"me-too"-Effekt in Reinform. Das Social-Media-Fieber verbreitet sich immer schneller, viele meiner Freunde zwitschern und bloggen vor sich hin, von daher hat es jetzt auch mich erwischt: Ich habe mir einen Blog gebaut:)

Ich muss mich von nun an also nicht mehr mit 160 Zeichen zufrieden geben um das,was mir gerade im Hirn herumspukt mit der Welt zu teilen, sondern kann es so lang ausdehnen,wie ich will und bösartige Menschen müssen sich nich mehr aufregen, dass ich "spame".

Aber es gibt noch einen viel gravierenderen Vorteil: Ich spare mir das ein oder andere 1-2 stündige Telefonat. Das klingt jetzt bösartiger, als ich es eigentlich meine, aber ich bin leider nicht sonderlich gut darin, Kontakte aufrecht zu halten, das klappt leider nicht einmal so richtig mit meiner Familie,an Schulfreunde darf ich garnicht denken-und ich wohne "nur"5h von zu Hause entfernt. Da momentan auch noch mein Prüfungsmonat seinen Höhepunkt erreicht hat, fehlt die Motivation besonders. In diesen Momenten ist der Blog für mich definitv praktischer, da ich mir die Zeitpunkte zum Schreiben auch in Zeiten legen kann, in denen man es für gewöhnlich vermeidet Freunde und Familie anzurufen. Desweiteren kann ich hier Bilder meines Studi-Lebens auch den Leuten zugänglich machen, die nicht in sozialen Netzwerken angemeldet sind, was wohl auch hauptsächlich meine Familie betrifft.

Nun soll der Blog natürlich nicht nur virtuelles Tagebuch getreu dem Motto:"Liebes Tagebuch heute habe ich bla...bla...bla...bla...bla...bla...bla...bla...bla...bla...gemacht", werden, sondern wird im wahrsten Sinne des Wortes"durchgerüttelt" sein. was das genau wird,zeigt sich dann wohl noch, aber vermutlich wird von alltäglichen Dingen und Büchern, über London, Musik und Politik bis hin zu Studium und Shopping alles zu finden sein. Lassen wir uns also überraschen. Wo ich aber schon beim Titel war. Der ist eigentlich nicht einmal richtig auf meinem Mist gewachsen, sondern basiert auf einer Zeile aus unserer Abizeitung und dem Text einer meiner besten Freundinnen über mich:"[...],so ist ihr Charakter- gerührt, nicht geschüttelt[...]", und so ist aus "gerührt" und "geschüttelt" am Ende "durchgerüttelt" geworden. Nur um der Frage vielleicht vorweg zugreifen

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