Freitag, 30. September 2011

Zeitstrahl

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich Sarah und Tom von "delta Radio" am Morgen über Mobiltelefone und deren Anfänge diskutieren hören, was mich im Rahmen des Blackberry-Projektes zum Grübeln über mein erstes Handy und die Entwicklung bis hin zum Smartphone angeregt und mich zum schmunzeln gebracht hat.

Ich musste eine ganze Weile Zahlen hin- und herschieben, aber ich denke, dass ich in der 6. Klasse,also so ungefähr 2002 (die tragbare Telefonzellen blieben mir also erspart),mein erstes Handy bekommen habe: ein Siemens A50 mit Prepaid-Simkarte. Meine Eltern hatten damals noch kein Mobiltelefon, es hat mich wohl einige Zeit gekostet, sie davon zu überzeugen, dass es viel sicherer wäre, wenn ich immer anrufen könnte, wenn irgendwas ist. Natürlich hatten viele meiner Mitschüler auch schon ein Handy und da musste mitgehalten werden.
Was das Versprechen nur in Notfällen zu telefonieren und zu simsen angeht, muss ich wohl an zeitweiliger Amnesie gelitten haben. Aber der Vorteil an Prepaid-Sytemen ist eben, dass das Geld irgendwann alle ist und man eben Pech hat, wenn es das Taschengeld für die nächste Aufladung erst in 2 Wochen gibt.
Auch wenn die Handys zu dem Zeitpunkt noch nicht viel konnten, aber wie man Klingeltöne und gepixelte Logos über das Handy aus dem Netz lädt, war schnell herausgefunden. Ich erinnere mich noch gut daran, wie neidisch man auf Freunde war, die ein Nokia 3310 oder 3330 besaßen, auf dem man "Snake" spielen konnte^.^ Mit dem Siemens war ich im übrigen nicht sonderlich zufrieden, da es immer wieder abstürzte und eingeschickt werden musste, woraufhin natürlich all die teuer erworbenen oder frisch getauschten Klingeltöne verschwanden.

Ich denke, dass ich das nächste Handy dann 2004 bekam: Ein Motorola V525, ebenfalls mit einer Prepaid-Simkarte. Und es kam mir vor, als würde es nie ein tolleres Handy geben, denn es hatte ein ,für damalige Verhältnisse, gutes Farbdisplay, eine VGA-Kamera und konnte nach Herstellerbeschreibung schon polyphone Klingeltöne wiedergeben. Mit der Herstellersoftware und dem dazugehörigen USB-Kabel konnte man aber auch richtige Musik auf das Handy laden, die dieses sogar wiedergeben konnte. Damit war man richtig cool und es sparte eine Menge Geld.
Im Großen und Ganzen hat es die 3 Jahre, die ich es besaß, gut gehalten und hat erst kurz bevor ich 2007 das nächste Handy geschenkt bekam, erste Macken aufgewiesen: Irgendwann ging der Hörer nicht mehr und ich konnte nur noch mit Freisprecheinrichtung telefonieren, da ich denjenigen auf der anderen Seite sonst nicht hören konnte-in der Pubertät echt ätzend.
Später hat es mein Papa dann mal auseinandergeschraubt, die Garantie war ja abgelaufen, gereiningt und hat es dann noch weitere 2 Jahre genutzt.
Ich bin dann 2007 auf anraten meines damaligen Freundes auf das Sony Ericcson K810i umgestiegen, Farbdisplay war inzwischen Standard, es konnte als MP3-Player genutzt werden, da sich der interne Speicher durch Mikro-SDKarten erweitern lies, und hatte eine recht vorzeigbare 2 Megapixel-Kamera.
Das tollste an dem Handy war der Tarif: Es war dieses Mal ein richtiger Vertrag, der aber "unterm Strich" pro Monat nicht viel mehr gekostet hat, als ein Prepaid-Handy. Ich musste damals 5 Euro Nutzungsgebühr zahlen und hatte 5 Euro Mindestumsatz, die also so oder so abgebucht wurden und sich prima für Fremdnetzgespräche eigneten. Dazu konnte man dann für jeweils weitere 5 €/Monat noch verschiedene andere Optionen dazubuchen und problemlos umbuchen, wobei ich mich für 40 Frei-SMS und eine Gesprächsflat Wochentags ab 20.00 ins deutsche Vodafone und Festnetz entschied. Diesen Tarif finde ich bis heute sehr gut und würde ihn jederzeit wieder abschließen. Auch für junge Leute finde ich ihn wesentlich geeigneter als z.B. die "Junge Leute"-Flat, was aber auch von der Disziplin des Einzelnen abhängen mag. Leider gibt es ihn soweit ich weiß aber nicht mehr, was in meinen Augen mal dringend überdacht werden sollte, denn mit solchen Konzepten kommen nun Congstar und Co und verkaufen es als Neuheit.

Das K810i durfte aufgrund seiner zweijährigen fehlerfreien Laufzeit auch 2009 mit mir ausziehen, obwohl ich zu dem Zeitpunkt schon ein anderes Handy bestellt hatte, und soweit ich das beurteilen kann, läuft es auch aktuell immer noch problemlos. Natürlich hat bei allen Geräten die Akku-Leistung nachgelassen, aber nach 2 Jahren ist damit wohl zu rechnen. Und im Vergleich zu der Zeitdauer, die ich ein Smartphone im aktiven Gebrauch haben kann, ist es vermutlich immernoch lang.
2009 bin ich dann auf die "Junge Leute"Flat umgestiegen, wobei mir immernoch nicht ganz klar ist, wo der Unterschied zwischen der ermäßigten Flat für Studenten und der für Azubis und Schüler liegt. Bei der für Azubis gab es ein Musikalbum als Gratis-Download dazu, also habe ich mich für diese entschieden, obwohl ich eigentlich studiere. Zusatznutzen und so....
Als Handy habe ich mich für das LG KM900 Arena entschieden,das sich nach ca 3 Monaten als recht zickiger Zeitgenosse entpuppte, weshalb ich ganz froh bin, dass ich immernoch das Sony Ericcson habe. Ich habe es innerhalb kürzester Zeit 2x eingeschickt, weil der Touchscreen nicht mehr reagiert hat und weitere 2 Male habe ich ihm damit gedroht, woraufhin es sich dann doch entschlossen hat, wieder zu funktionieren. Freitagabend hat es gestreikt, Montagmorgen ging es wieder-ein Handy, das auf sein Wochenende besteht. Temperaturen über 24°C und unter 5°C regen den Touchscreen auch an, eine Revolution anzuzetteln.
Ich hatte mich gegen einen Tarif mit Internetflatrate entschieden, weil ich es damals wie heute für eine nette Spielerei halte, die ich eigentlich nicht brauche und für die ich dementsprechend auch kein Geld ausgeben wollte, wobei diese Verträge damals auch noch teurer waren im Verhältnis zum Stand des Netzausbaus. Generell würde ich auf diesen Tarif nicht mehr zurückkommen, da er sich als teurer entpuppte, als er aussah, besonders wenn man sich während des Studiums einen Freundeskreis aufbaut, der Fremdnetze nutzt.So wurden aus den 40€ schnell 45€, 50€ und mehr.
Mit dem Blackberry Curve 8520 bin ich nun also im erlesenen Kreis der Smartphone-User, und auf der Höhe der Technik, angelangt, in dem ich nun dank trnd.com auch verbleiben darf, wenn ich das möchte, da uns die Handys nach dem Test nun doch überlassen werden. Irgendwie ist es doch wahnsinnig, wenn man bedenkt, dass man nun einen Mini-PC mit Internetzugang in der Tasche herumschleppt?! Ich wage zu behaupten, dass damit in den 70ern, als das erste handy erschien, noch niemand gerechnet hat.
Ich denke aber, dass ich noch ein wenig grübeln und testen muss, ob ich das Blackberry wirklich weiter nutzen möchte, insbesondere aufgrund meiner Kündigungsfrist für meinen eigentlichen Vertrag, der noch bis Juli 2012 läuft, denn ich möchte ungern 2 Simkarten haben, die regelmäßig Geld von mir haben wollen, von denen ich aber nur eine tatsächlich nutze.
Vielleicht habe ich ja den ein oder anderen Mittester ebenfalls dazu angeregt, etwas in Erinnerungen zu schwelgen und einen ähnlichen Post zu verfassen, interessieren würde es mich auf jeden Fall!

[Bildquellen: "http://www.inside-handy.de/i/handies-g/68-siemens-a50.jpg" und "http://p4.focus.de/img/gen/A/A/HBAAA8Da4qj_Pxgen_r_300x450.jpg"]

Cornelia Funke- Die "Tintenwelt"-Trilogie

In den Ferien habe ich soviele Bücher gelesen, wie lange nicht mehr und möchte diese jetzt auch nach und nach auf dem Blog vorstellen. Bei den Büchern "Tintenherz", "Tintenblut" und "Tintentod" von Cornelia Funke finde ich einen Sammelpost ganz passend und nicht gespoilert, da es bei einer Trilogie meist so ist, dass wenigstens die Hauptcharaktere ein "Happy End" erleben-außerdem handelt es sich um Kinderbücher.

Die Geschichte der zwölfjährigen Meggie und ihrem Vater, dem Buchbinder Mortimer, kurz Mo genannt, beginnt an einem verregneten Abend, an dem die beiden unerwarteten Besuch von einem merkwürdigen Fremden namens Staubfinger erhalten. Dieser Besucher veranlasst Mo und Meggie dazu, Hals über Kopf ihr Zuhause zu verlassen und, unter dem Vorwand einige Bücher reparieren zu wollen, bei Meggies eigensinniger Großtante unterzutauchen.
Denn im Verlauf der Geschichte klärt sich, dass Staubfinger nicht ohne Grund bei Mo auftaucht und wieso er so Fehl am Platz wirkt: Mo besitzt die Fähigkeit den Geschichten, die er liest, Leben einzuhauchen und hat so vor vielen Jahren Staubfinger versehentlich aus dem Buch "Tintenherz" herausgelesen. Doch seine Fähigkeit beschränkt sich nicht nur auf die guten Charaktere einer Geschichte. So hat er auch einige der übelsten Bösewichter der Geschichte in seine Welt geholt, die sich im Gegensatz zu Staubfinger dort sehr wohlfühlen und mit seiner Hilfe noch andere Übeltäter aus "Tintenherz" herauslesen wollen.
Während der Jagd nach den beiden Protagonisten, entdeckt Meggie dann, dass auch sie die Fähigkeit besitzt, Geschichten ein Eigenleben zu geben und wird umso interessanter für ihre Verfolger.

In den beiden Fortsetzungen wird die Handlung in die Tintenwelt verlegt. Nach der Niederlage im ersten Teil wird Mo nun mithilfe eines anderen Vorlesers in die Tintenwelt entführt, woraufhin Meggie ihm natürlich folgt, um ihn mithilfe von Staubfinger und den Räubern zu befreien. Im weiteren Verlauf wird Mo ein Teil der Räubergemeinschaft und umso wichtiger im finalen Kampf gegen den finsteren Natternkopf.

Ich habe diese Bücher schon zum 2. mal gelesen und fand sie dieses Mal schlechter, weil ich vertraut mit der Geschichte war und mir andere Dinge aufgefallen sind, wie der eintönige und etwas umgangssprachliche Schreibstil der Autorin, was wohl aber Geschmackssache ist und der eigentlichen Zielgruppe weniger wichtig sein wird. Die Geschichte selber mag ich sehr gern, da sie es schafft, mich in eine andere Welt zu entführen und ob der düsteren Stimmung im letzten Teil doch noch eine Stelle bereit hält, die den Leser zum schmunzeln bringt. Auch finde ich die Gestaltung der Charaktere sehr liebevoll und gelungen.
Die "Tintenwelt"-Trilogie ist in meinen Augen nicht nur für Kinder, sondern für Leser jeden Alters geeignet, die sich das Gefallen an Märchen und fantastischen Wesen bewahren konnten.

Montag, 19. September 2011

So ein Gezwitscher

Unter meinen Freunden ist es bekannt: Ich mag Facebook nicht und das nächste soziale Netzwerk auf dem ich mich anmelde, ist Xing-vielleicht auch "google+", das ist aber noch abzuwarten.
Ich mag lieber Blogs und Microblogs, weil ich sie für pflegeleichter halte, und wollte mich seit ewigen Zeiten schon bei Twitter anmelden, aber so richtig sinnvoll finde ich das auch nur,wenn man ein Smartphone und eine Surfflat hat, damit man dann unterwegs eben so blöde Posts getreu dem Motto "Having Sushi tonight-yum" verfassen kann.Interessiert niemanden, aber man tut und liest es trotzdem und hängt auch direkt ein Foto des Abendessens dran. Übrigens liebe ich das Wort "Tweet",ich kann es nicht erklären,es klingt einfach so niedlich-vermutlich so ein Mädchending.
Meine erste Amtshandlung, nachdem ich die Appworld zum Laufen gebracht hatte, war also die Twitter-App zu installieren und mir den Account einzurichten, der allerdings noch aufgehübscht werden muss,wahrscheinlich ungefähr so, wie ich in den Ferien das Layout dieses Blogs überarbeiten wollte,aber 10h Ferien habe ich ja noch....
Nun hatte ich heute einen Behördengang vor mir, hätte mich total toll via Blackberry-Twitter-App über Wartezeiten und Unfähigkeit aufregen können, und was habe ich nicht bei mir?! Genau, das Blackberry. Kaum zu Hause angekommen wurde auch schon losgezwitschert.

Mein Email-Konto werde ich nicht auf dem Handy einrichten, das macht in meinen Augen nur Sinn, wenn man es langfristig nutzen kann.Vielleicht bin ich auch einfach zu paranoid, was meine Daten angeht. Im Großen und Ganzen verpasse ich aber nicht allzuviel,selbst wenn ich mal ein paar Tage nicht online bin.
Ansonsten hat mich eine Freundin auf "WhatsApp" aufmerksam gemacht, einem IM mit dem ich unabhängig vom Hersteller mit allen Smartphoneusern in meinem Telefonbuch, die auch "WhatsApp" installiert haben, kommunizieren kann.
Eine Blogspot-App wäre auch wünschenswert. Wordpress und tumblr sind ja schon vorhanden.

Sonntag, 18. September 2011

Der erste Eindruck zählt

Durch die Semesterferien starte ich ein wenig verzögert in das trnd-Projekt, da eine Nachbarin das Päckchen für mich angenommen hatte, während ich bei meinen Eltern war. Umso aufgeregter war ich dann beim Abholen und Auspacken, auch wenn mich die Größe im ersten Moment irritiert hat, immerhin hatte ich auch die Gerolsteiner Päckchen gesehen und auf den vorangegangen Testberichten der anderen Mittester sah es auch irgendwie größer aus. Aber auf die Größe kommt es ja nicht an.


Dazu passend gab es noch 3 Projektfahrpläne und Mafo-Unterlagen, um die Menschen in unserer Umgebung zur Thematik zu befragen.
Das Blackberry kommt mit einem Netzteil, Akku, USB-Kabel, Kopfhörern, Bedienungsanleitung in längerer oder kurzer Fassung, Software und einer 2GB Mikro-SD-Karte daher. Vodafone bietet eine Surfflat für 9,99€ pro Monat,wobei ein Datenvolumen von 200MB enthalten ist, bei einer maximalen Download-Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s, danach mit 64kbit/s. Darüberhinaus erhält man für 29ct/Gespräch eine Telefonflat ins VF- und Festnetz,sowie für 29ct 100 Frei-SMS/Tag. Vodafone bezeichnet allerdings beides als eine Flatrate und erklärt dieses erst im Kleingedruckten. Mit der Begriffswahl habe ich so meine Schwierigkeiten, aber die Erläuterung sprengt den Rahmen des ersten Eindruckes.

Mit dem Netzteil hatte ich im ersten Moment ein paar Probleme, ,da Stecker und Kabel getrennt voneinander sind und über einen Schiebemechanismus zusammengesetzt werden, was man aber in Ruhe machen muss und nicht total aufgekratzt,weil man sich wie Bolle über das erste "Trnd"-Projekt freut.
Ich habe während des Auspackens eine pro- und contra-Liste angefertigt,die ich jetzt einfach nur stumpf abarbeite:
pro:
Die Marke "Blackberry": Ich mochte Blackberry ansich schon immer sehr gerne, weil es einfach so herrlich professionell aussieht, habe mich dann aber aufgrund von Preis, Testberichten oder schlicht und ergreifend der Tatsache, dass ich noch nicht professionell sein muss, immer für ein anderes Modell entschieden. Aber die Grundsympathie war vorhanden.
Die Steuerung: Ein Blackberry ist für mich nur ein echtes Blackberry, wenn es eine richtige QWERTZ-Tastatur hat. Diese finde ich auf unerklärliche Art und Weise besonders. Auch, dass ich wieder einen Joystick habe, der zwar eigentlich eher ein Touchpad ist, finde ich sehr schön, da ich diese Steuerung bei Sony auch sehr geschätzt habe.
Das Headset: Das headset besitzt glücklicherweise einen ganz normalen Stecker, so wie jeder andere handelsübliche Kopfhörer auch und spart somit Kosten, da man nicht auf Ersatzteile des Herstellers zurückgreifen muss. Dass eine Speicherkarte mit ausreichender Kapazität im Lieferumfang enthalten ist, finde ich auch sehr gut.
Bedienungsanleitung:: Grundsätzlich halte ich sie eher für einen schlechten Witz, da sie kaum brauchbare Informationen lieferte. Auch die Unterlagen von Vodafone finde ich eher mäßig. Als ich mein erstes Handy erhielt, gab es dazu eine Broschüre mit allen erdenklichen nützlichen Kurzwahlen,z.B. zum Einrichten der Mailbox,Klären der Kosten der letzten Aktion,Service-Hotlines etc. Gibt es diese generell nicht mehr oder nur für uns Testpersonen?! Die war toll, die hätte ich gern wieder...
Was mich an der Anleitung zum schmunzeln gebracht hat, war der Punkt "Sicheres Fahren und Gehen"- Blackberry erklärt mir nicht, wie ich das Gerät ein- und ausschalte, aber es will mir wenigstens sagen: "Wir sorgen uns um dich, lieber Kunde, du bist uns wichtig". Sehr schön-so entsteht Kundenbindung^_^
Die Contra-Punkte:
Die Größe: Ich habe kleine,zierliche Hände und lange Fingernägel und trotzdem halte ich das gesamte Gerät irgendwie für zu klein. Die Qualität der Tasten finde ich zwar gut, man läuft nicht Gefahr die Tasten mit den Nägeln zu zerstechen,aber irgendwie mangelt es mir noch an Treffsicherheit. Das mag allerdings Gewohnheitssache sein. Viel mehr stört mich aber die Displaygröße. Ich hatte vorher ein LG K800 Arena, das auch so seine Fehler hatte, aber wenn LG etwas kann, dann ist es Fernseher herzustellen, und so war auch das Display des Handys 1a! Dagegen konnte das Blackberry Curve eigentlich nur verlieren. Aufgrund der Display-Größe würde ich z.B. auch eher ein Blackberry Torch kaufen, welches eine Freundin besitzt und dessen Konzeption mit dem Schiebemechanismus ich viel schicker und praktischer finde und dessen Menüführung auch um Längen übersichtlicher und moderner geraten ist, als die des Curves.
Die Appworld: Vielleicht war das ein individuelles Problem, aber mir wurde 12h lang angezeigt, dass ein Fehler aufgetreten sei und ich es später nocheinmal versuchen solle. Solche Fehler können auftreten, aber es hat die Freude etwas gedämpft,schließlich reden wir immernoch über den ersten Eindruck. Nachdem ich online nach Lösungen gesucht habe,habe ich ich die Blackberry-Software auf dem Rechner installiert und das Handy angeschlossen. Dies wollte ich eigentlich nicht tun, da ich selten mitgelieferte Software nutze, denn meist gibt es für die Aufgaben, die der Hersteller verspricht bessere Programme. Außerdem muss ich das Gerät wieder abgeben. Sollte die firmeneigene Software die Vorraussetzung für die Funktionalität der Appworld sein, so finde ich das schlecht. Zur schnellen Behebung von Bugs sind Servicepakete aus dem Netz nützliche kleine Helfer,aber ansonsten bin ich davon kein Freund. Ich mag Firmen nicht, die mir vorschreiben,welche Software ich nutzen soll-ein Grund weshalb ich nie auf Appleprodukte umsteigen würde.
Dennoch bin ich zutiefst neidisch auf den App-Store des Iphones und auf htc-Nutzer, die dieselbe Vielfältigkeit an Apps vorfinden.Mir ist bewusst, dass Blackberry erst vor kurzem die Unterhaltungssparte für sich entdeckt hat und Stück für Stück anderen Firmen nacheifert, aber man sollte sich damit beeilen. Es ist außerdem frustrierend,wenn man apps sucht und ständig gesagt bekommt, dass das Programm nicht gefunden werden kann.

Vom ersten Eindruck her würde ich das Gerät also nicht kaufen. Müsste es ein Blackberry sein, wäre es das Torch, ansonsten das Sony Ericsson "Xperia play", da ich seit dem -immernoch fehlerfrei laufenden- k810i ein großer Fan von Sony Ericsson bin und die Paarung aus Handy und PSP sehr sympathisch finde,auch wenn sich an der Akkulaufzeit noch etwas tun muss, aber das muss man auf dem Stand der Technik anscheinend Kompromisse eingehen. Auch zur Auswahl stände ein htc, allerdings sind die aufgrund ihrer Größe wohl eher für Männerhände gedacht.

Den Morgen versüßt

Als ich heute Morgen einen Blick auf mein Dashboard warf, brachte mich dieses Bild auf dem Blog von Thomas Gibson, dem Darsteller von BAU-Agent Aaron Hotchner aus der Serie "Criminal Minds" zum schmunzeln:

Ich habe aktuell eine kleine Obsession mit dieser Serie, und so sind nach und nach irgendwie die Blogs der Darsteller in meine Leseliste gewandert und auch das Verfolgen auf Twitter ist sehr unterhaltsam. Was mich aber nervt ist, dass in Amerika schon über Staffel 7 gezwitschert wird, während wir in Deutschland noch in Staffel 5 herumkrebsen-.-
Als letzten Dienstag die neue Serie "White Collar" anlief, war ich für einen kleinen Moment komplett irritiert, wurde aber,nachdem ich Wiki zu der Serie ausgefragt hatte, in meinem Verdacht bestätigt, dass wir in Deutschland nur 10 Synchronsprecher besitzen, die von Serie zu Serie weitergereicht werden:
Man kann doch nicht "Hotch" und dem Special Agent aus "White Collar", die von unterschiedlichen Schauspielern dargestellt werden, die selbe Synchronstimme geben. Es gibt Stimmen, die sind bei mir einfach so mit einem Charakter verknüpft, weil entweder die Stimme ansich besonders klingt, oder ich den Darsteller mag oder beides. Deshalb ist mit manchen Stimmen ein bestimmtes Bild in meinem Kopf verknüpft. In Marketing habe ich gelernt,dass man das Konditionierung nennt:Lila Kuh=Milka, grünes Segel=Becks,Lila Elefant=Gehirn.exe hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden.
So gibt es immerwieder Momente in denen ich denke, dass bei "Greys Anatomy" statt "McSexy" Eric Dane, Johnny Depp den OP betritt, da beide von David Nathan gesprochen werden, oder ich mich wundere, was "Dr.House" Hugh Laurie bei "NCIS" zu suchen hat und dessen Synchronsprecher außerdem auch jahrelang bei "GZSZ" mitgespielt hat(was ich natürlich nie geguckt habe*chrm chrm*). Thomas Fritsch[u.a. Scar in "König der Löwen", Lucky in "Dr.Dolittle" oder Aslan in "...Narnia"] und Joachim Kemmer[u.a.Rafiki in "König der Löwen",Sebastian in "Arielle"(1989er Veröffentlichung)und Lumiere in "Die Schöne und das Biest"] zählen ebenso zu den Synchronsprechern, die sich irgendwie eingeprägt haben.
Alles im Originalton auf DVD zu gucken,wäre eine sinnvolle und meist auch unterhaltsamere Alternative, aber irgendwie sind die echten Stimmen der Darsteller auch erstmal gewöhnungsbedürftig.
Eine verzwickte Situation....

Geschenke, Geschenke

Ein wenig Dekadenz schadet nie und so möchte ich meine Geburtstagsgeschenke mit der Welt teilen. Danke übrigens an die Gratulanten aus den sozialen Netzwerken^_^
Ich wollte mir schon seit einiger Zeit eine neue Kamera gönnen, da meine Casio Exilim nach einem 3/4 Jahr hinüber war und die Garantie nicht griff,da man mir eigenes Verschulden vorwarf,aber irgendwie blieb unterm Strich jeden Monat nicht viel über und so habe ich sie auf den Geburtstag verlagert. Dazu gab es noch ein Ticket für "Apassionata" im November und einen Fön von Remington. Grundsätzlich bevorzuge ich es immernoch meine Haare Lufttrocknen zu lassen, durch eine Hitzestufe mehr als mein alter Fön, kann ich meine Haare aber, wenn es mal darauf ankommt, immerhin halbwegs schonend nach dem Antrocknen in Form bringen.
Zu der Kamera werde ich auch noch ein paar Worte sagen, wenn ich mal die Zeit hatte, mich mit allen ihren Funktionen auseinander zu setzen-ich fühle mich bislang noch ein wenig überfordert...

Vom Restgeld habe ich mich auf maccosmetics.com durch die neue "Mac me over"-Kollektion gewühlt, wovon ich aber die Hälfte der Sachen wieder zurückgeschickt habe,weil sie mir für den Preis nicht besonders genug waren. Bestellt hatte ich den Tinted Lipglass "Social Light", den Lippenstift "Offshoot", die beide bei temptalia.com so toll aussahen, sich im echten Leben aber dann doch nicht als so einzigartig entpuppten, dass ich 16,50 bzw. 18€ dafür zahlen würde,sodass ich sie wieder zurückgeschickt habe. Geblieben aus dieser Kollektion ist nur der Fluidline "Avenue" und der Lidschatten "Naked Lunch"[links] aus dem Standardsortiment.



Ich denke, was Geleyeliner angeht bleibe ich bei Mac, da sie in meinen Augen jeden einzelnen Cent wert sind: Ich habe or einiger Zeit eine youtuberin darüber schwärmen gehört,wie einfach man mit diesen einen Lidstrich ziehen kann und war bis zum ersten Auftrag sehr,sehr skeptisch,aber es stimmt wirklich-so leicht habe ich noch nie einen Lidstrich gezogen! "Naked Lunch" sieht zwar unspektakulär aus,lässt sich aber wunderbar verarbeiten und besitzt vorallem keine groben Glitzerpartikel, sonst hätte ich ihn vermutlich auch zurückgeschickt, da er aussieht wie ein Lidschatten von Catrice aus der Drogerie für 1/3 des Geldes.