Nein, EHEC hat mich nicht dahingerafft, auch wenn ich in Norddeutschland lebe.
Ein ganz anderes Thema hatte in den letzten 2 Blogfreien Monaten mein Gehirn erobert.
Ich habe mir im Februar die Haare braun färben lassen, davon hatte ich ja kurz berichtet, musste nach dem 2. Mal Färben im März feststellen, dass die ganze Färberei wohl eine dumme Idee gewesen ist. Mir gingen daraufhin nämlich die Haare aus.
Ich habe jetzt keine Glatze oder so, aber wenn ich ungeschickt kämme, habe ich am Hinterkopf eine kahle Stelle, und auch an den Seiten und dem Pony ist es in letzter Zeit dünner geworden, was man aber durch das lange Deckhaare auch erst sieht, wenn man dieses anhebt.
Da ich bei meinen Konsultationen von Dr. Google und Dr. Wikipedia schon so ziemlich alle Krankheiten hatte, dachte ich, dass ich meine Erfahrungen einfach mal hier ausbreite-wird nicht eklig-keine Angst.
Ich gehe für alles was mit meinen Haaren zu tun hat grundsätzlich zum Friseur. Früher zu einem kleinen, privaten Salon im Nachbardorf, seit meine Lieblingsfriseuse, die die beste auf der ganzen Welt war, aber selber eine Allergie gegen die ganze Chemie entwickelt hat und den Beruf aufgeben musste, gehe ich zu einer Kette, die in ganz Deutschland Filialen hat und mit der ich bisher im großen und ganzen auch zufrieden war.
Ich lasse meine Haare seit ich ungefähr 13 bin blond strähnen, mal mehr, mal weniger, hatte auch nie Probleme.
ich denke ganz unschuldig bin ich an der ganzen Problematik nicht, da ich meine Haare sonst immer nur im Abstand von 6 Monaten habe blondieren lassen, dieses Mal aber in ungefähr 8 Monaten 3x zum färben war, davon 2x in Abstand von 4 Wochen die "volle Dröhnung" Farbe bekommen habe, da man mit Foliensträhnen nur die Haare selber ärgert, jedoch nicht die Kopfhaut.
Nach dem 1. Färben hatte ich schon sehr gereizte, rote Kopfhaut und Schuppen, was ich mit Babycreme, da das ganze sich bis an den Hals zog, Babyöl und Schuppenshampoo aber zumindest soweit ich es sehen konnte, ganz gut in den Griff bekommen hatte.
Dabei musste ich übrigens feststellen, dass das Alverde-Shampoo mit Heilerde absoluter Mist ist, da es die Kopfhaut nur noch mehr austrocknet. Selbiges gilt für den Alverde Schaumfestiger, da dort als Konservierungsmittel Alkohol enthalten ist, was bei trockener Kopfhaut total toll ist. Ich kam nämlich auf die fixe Idee, dass ich mit Naturkosmetik meinen Haaren etwas Gutes tun könnte-nicht.
Das 2. Färben gab mir eigentlich von vorneherein zu denken. Während meine Friseuse die Farbe anmischte, erzählte sie mir, dass sie neue Farben hätten und schon eine Kundin mit geschundener Kopfhaut wiederkam und sich beschwerte und auch 2 Kolleginnen, sie eingeschlossen, Probleme nach dem Färben bekamen. Das war der Punkt an dem ich meinte, ich könne auch in 4 Wochen wiederkommen, wenn man wüsste, wie man die Farbe dosieren soll. Sie winkte ab und meinte, dass die Damen die Haare blondieren ließen und beim Färben bisher keine Probleme aufgetreten sind. Allerdings machte sie mich darauf aufmerksam, dass ich eine kaputte Stelle auf der Kopfhaut hätte und mir mal Schuppenshampoo kaufen solle. Da hatte sie die Farbe auch schon drauf.
Im Nachhinein fiel mir dann ein,dass ich eine ähnliche Situation schonmal hatte. Meine damalige Friseuse färbte mir die Haare allerdings nicht, sondern empfahl mir das ganze abheilen zu lassen und in 4 Wochen wiederzukommen,wenn ich meine Haare mag.
Das ganze ging also wieder los, stärker als vorher, was ich aber sehr gut ignorieren konnte, bis mich meine Mutti an Ostern darauf aufmerksam machte und ich es nicht mehr ignorieren konnte.
Also habe ich nach 4 Wochen die Muße aufgebracht mich erst zum Allgemeinmediziner und mit der Überweisung in der Hand zum Hautarzt zu bewegen, wo ich überraschenderweise nach nur 45 Minuten Wartezeit und ohne Termin drankam. Denn das war vorher meine Ausrede: Erst wartet man 3 Monate auf einen Termin, dann 4h bis man drankommt, wenn man drankommt.
Diagnose: Schuppenflechte. Das würden wir aber wieder hinbekommen, da es sich dabei um eine Reaktion meiner Kopfhaut handele, die sie zeigt, wenn man sie zu sehr ärgert-was ich ja sehr erfolgreich getan habe. Er verschrieb mir dann eine Art Cremeshampoo, dass ich Scheitel für Scheitel auf die Kopfhaut auftragen sollte und nach 5-10 Tagen sollte ich schon merken, dass es besser wird.
Das Ganze ist jetzt knapp 4 Wochen her und bis auf eine kleine Stelle, an der ich anscheinend immer vorbei gearbeitet habe, geht es meiner Kopfhaut wieder gut. Ich verzichte momentan aber auch auf sämtliche Stylingprodukte und das Föhnen und nehme, da das Cremeshampoo 4 Stunden einwirken muss und ich es auch nur noch alle 2-3 Haarwäschen anwenden muss, ein Urea-Shampoo von Isana. Das hat mir der Hautarzt auch empfohlen, um mir die 10 Euro für die Apothekenvariante von eucerin zu ersparen. Auch versuche ich die Haare seltener und nur mit lauwarmem bis leicht kaltem Wasser zu Waschen und brauche momentan fürs Haare kämmen gut 20 Minuten, weil ich auch dabei ganz vorsichtig Strähnchen für Strähnchen und ohne zu reißen versuche durchzukommen.
Die Lektion für mich dabei ist definitiv Selbstversuche und die Konsultation von Dr. Google zu vermeiden und stattdessen direkt zum Arzt zu gehen. Bisher habe ich mir auch vorgenommen Mitte Juni nocheinmal hinzugehen, zum einen zur Nachkontrolle und zum anderen für einen Allergietest.
Und Friseurbesuche sind bis auf weiteres auch erstmal Tabu!
Ich verliere definitv weniger Haare,als vor dem Arztbesuch, was ein gutes Zeichen ist, und hoffe, dass ich mich dem "grünen" Bereich wieder annähere. Muss eben nur alles nachwachsen-und das dauert-.-
Freitag, 27. Mai 2011
Dienstag, 12. April 2011
Den Richtigen finden...Pt.I
Ich habe heute meinen gesamten Tag in Probevorlesungen zum Thema Handel und E-commerce verbracht, bin länger geblieben, als ich müsste, und werde morgen nicht wie ich es eigentlich jeden Mittwoch tun könnte, bis 12.00h schlafen, sondern mich um 8.15h zu den drei nächsten "Testläufen" einfinden. Das tue ich völlig freiwillig, denn ich bezahle genug Geld pro Semester und wenn ich so durch die Reihe der Professoren schaue, gibt es den ein oder anderen, der dazu anregt, die Möglichkeit zur Mitbestimmung, wohin denn nun auch mein Geld fließen soll, zwingend zu nutzen. Wir Studenten haben dabei die Möglichkeit über einen Fragebogen[der in meinen Augen mit einem Schulnotensystem von 1-6 aussagekräftiger wäre-aber das ist Geschmackssache, wie ich heute in Marketing gelernt habe] und eine kurze Gruppendiskussion mit 2 Kommilitoninnen, die auch Teil des Komitees sind, unsere Meinung kund zu tun. Der Rest liegt dann in der Hand des Dekanats und einiger Hochschulmitarbeiter.
Es war für mich auch total interessant, wie unterschiedlich man eine Vorlesung zu ein und dem selben Thema aufbauen kann!
Referent 1 ging das ganze sehr pragmatisch an und schlüsselte die Frage nach "Chancen und Risiken für Einzel- und Großhandel im internetbasierten Vertrieb" einfach auf:Zuerst wurden die Begriffe Einzel- und Großhandel definiert, deren Möglichkeiten im Internet aufzutreten analysiert und am Ende der Veranstaltung dann mit Chancen und Risiken verknüpft. Er brachte nachvollziehbare Beispiele, lieferte damit Anregungen zu Diskussionen, ging auf Fragen ein. Den Einstieg in die Veranstaltung schaffte er halbwegs interessant über Fragen zu unserem Internetnutzungsverhalten- was ich sehr gefährlich finde, wenn man einen Kurs mit maulfaulen Studenten wie mir vor sich sitzen hat.
Seine Art zu Reden war wie aus dem Lehrbuch: Am Ende des Satzes wird die Stimme etwas tiefer, das nervt nicht so schnell, wirkt kompetenter und ruhiger. Auch die Powerpoint-Präsentation war sinnvoll gegliedert, enthielt nicht zu viel und nicht zu wenig Informationen und hätte so auch eine gute Grundlage für die Klausurvorbereitung bilden können und seien wir ehrlich: darauf kommt es am Ende des Tages an. Besonders gut fand ich den Tipp am Anfang, Fragestellungen einfach ganz schlicht in ihre Einzelteile zu zerlegen, denn jeder kennt wohl die Prüfungssituationen, in denen man sich fragt: "Was will der Mensch dort vorne eigentlich von mir?!"
Die darauffolgende Referentin erschien mir in den ersten 5 Minuten auch noch kompetent und sympathisch, da sie den Einstieg praxisnaher gestaltete, ließ sich aber von der eigenen Nervosität im Verlauf der Vorlesung mehr und mehr auffressen. Sie beachtete all die Faktoren, die mir am vorangegangenen Referenten gefallen haben, nicht, ihre Fragen an uns waren mehr oder weniger Alibifragen um uns irgendwie einzubinden, was okay gewesen wäre, wenn sie nicht alle nach dem Motto "Wer kennt/hat/mag/ist" aufgebaut gewesen wären und uns nur insofern einbezogen haben, als dass eine einfache Meldung gereicht hat, dann ist das nach 30 Minuten sehr anstrengend. Was ich auch garnicht gut fand, war, dass sie Meinungen, die nicht den Aussagen auf ihren Folien entsprachen unverarbeitet im Raum stehen lies. In einer Diskussion sollten doch verschiedene Ansichten und Standpunkte besprochen und analysiert werden. Das war hier ganz und garnicht der Fall.
Die Sprechweise lies sowohl in Grammatik als auch Betonung zu wünschen übrig, auch das Thema war nicht unbedingt genau bearbeitet, aber dazu will ich mir eigentlich kein Urteil erlauben, da ich mit den Inhalten nur am Rand und durch die erste Veranstaltung vertraut bin.
Der letzte Referent des Tages lies bei Betreten des Raumes auch noch kurz den Gedanken an Fallobst in mir aufkeimen, fegte ihn aber sehr schnell zur Seite.
[Memo an mich selbst: Nicht gleich vom Aussehen der Dozenten fehlleiten lassen-Dozent H. bewies auch das Gegenteil]
Der Vorlesungsaufbau war so, wie man es schon in der Schule beigebracht hätte bekommen sollen: Schaff einen Rahmen aus spannendem Einstieg und Schluss, binde das Beispiel aus dem Anfang an den richtigen Stellen wieder ein und dein Publikum hört dir zu.
Sein Beispiel war ein Wollpullover der Firma "März" und deren Preis- und Absatzpolitik. Der Kurs war ruhig und hörte interessiert zu - Ziel erreicht um 18.15h. Sein Vortrag war ähnlich gut wie der des ersten Referenten und erinnerte mich in seinem ganzen Auftreten auch sehr an den Dozenten H., hatte aber auch den selben Fehler wie dieser. Vor lauter praxisnahen Beispielen, die alle gut und interessant waren, verlor er den roten Faden und auch bei mir war irgendwann der Kontakt zum Thema weg. Darunter leiden dann Zeitplanung und der Bezug zur Fragestellung der Probevorlesung. Das würde aber am Ende auch wieder bedeuten, dass es eine Klausur bzw. Vorbereitungsphase werden würde, für die ich vorher erstmal die Inhalte des Skriptes googlen müsste, da ich zwar, wie in BWL-Marketing, aus den Veranstaltungen ganz viele tolle,spannende Dinge für mein Leben und vorallem das Interesse am Schwerpunktfach selber mitgenommen habe, aber eben nicht die Lehrinhalte. Dafür war dann Wikipedia zuständig.
Im WG-Gespräch mit Sarina haben wir beide dennoch festgestellt, dass eher die engagierten Professoren gehen gelassen werden, immerhin steht im Desti-Bereich auch noch nicht fest, ob Herr S. eine Festanstellung bekommt, und das Buchführungsfallobst bleibt. Hoffen wir einfach auf eine Kehrtwende.
Es passiert selten, aber ich freue mich fast morgen zur FH zu gehen und zu sehen, was da noch auf mich zukommt:)
Es war für mich auch total interessant, wie unterschiedlich man eine Vorlesung zu ein und dem selben Thema aufbauen kann!
Referent 1 ging das ganze sehr pragmatisch an und schlüsselte die Frage nach "Chancen und Risiken für Einzel- und Großhandel im internetbasierten Vertrieb" einfach auf:Zuerst wurden die Begriffe Einzel- und Großhandel definiert, deren Möglichkeiten im Internet aufzutreten analysiert und am Ende der Veranstaltung dann mit Chancen und Risiken verknüpft. Er brachte nachvollziehbare Beispiele, lieferte damit Anregungen zu Diskussionen, ging auf Fragen ein. Den Einstieg in die Veranstaltung schaffte er halbwegs interessant über Fragen zu unserem Internetnutzungsverhalten- was ich sehr gefährlich finde, wenn man einen Kurs mit maulfaulen Studenten wie mir vor sich sitzen hat.
Seine Art zu Reden war wie aus dem Lehrbuch: Am Ende des Satzes wird die Stimme etwas tiefer, das nervt nicht so schnell, wirkt kompetenter und ruhiger. Auch die Powerpoint-Präsentation war sinnvoll gegliedert, enthielt nicht zu viel und nicht zu wenig Informationen und hätte so auch eine gute Grundlage für die Klausurvorbereitung bilden können und seien wir ehrlich: darauf kommt es am Ende des Tages an. Besonders gut fand ich den Tipp am Anfang, Fragestellungen einfach ganz schlicht in ihre Einzelteile zu zerlegen, denn jeder kennt wohl die Prüfungssituationen, in denen man sich fragt: "Was will der Mensch dort vorne eigentlich von mir?!"
Die darauffolgende Referentin erschien mir in den ersten 5 Minuten auch noch kompetent und sympathisch, da sie den Einstieg praxisnaher gestaltete, ließ sich aber von der eigenen Nervosität im Verlauf der Vorlesung mehr und mehr auffressen. Sie beachtete all die Faktoren, die mir am vorangegangenen Referenten gefallen haben, nicht, ihre Fragen an uns waren mehr oder weniger Alibifragen um uns irgendwie einzubinden, was okay gewesen wäre, wenn sie nicht alle nach dem Motto "Wer kennt/hat/mag/ist" aufgebaut gewesen wären und uns nur insofern einbezogen haben, als dass eine einfache Meldung gereicht hat, dann ist das nach 30 Minuten sehr anstrengend. Was ich auch garnicht gut fand, war, dass sie Meinungen, die nicht den Aussagen auf ihren Folien entsprachen unverarbeitet im Raum stehen lies. In einer Diskussion sollten doch verschiedene Ansichten und Standpunkte besprochen und analysiert werden. Das war hier ganz und garnicht der Fall.
Die Sprechweise lies sowohl in Grammatik als auch Betonung zu wünschen übrig, auch das Thema war nicht unbedingt genau bearbeitet, aber dazu will ich mir eigentlich kein Urteil erlauben, da ich mit den Inhalten nur am Rand und durch die erste Veranstaltung vertraut bin.
Der letzte Referent des Tages lies bei Betreten des Raumes auch noch kurz den Gedanken an Fallobst in mir aufkeimen, fegte ihn aber sehr schnell zur Seite.
[Memo an mich selbst: Nicht gleich vom Aussehen der Dozenten fehlleiten lassen-Dozent H. bewies auch das Gegenteil]
Der Vorlesungsaufbau war so, wie man es schon in der Schule beigebracht hätte bekommen sollen: Schaff einen Rahmen aus spannendem Einstieg und Schluss, binde das Beispiel aus dem Anfang an den richtigen Stellen wieder ein und dein Publikum hört dir zu.
Sein Beispiel war ein Wollpullover der Firma "März" und deren Preis- und Absatzpolitik. Der Kurs war ruhig und hörte interessiert zu - Ziel erreicht um 18.15h. Sein Vortrag war ähnlich gut wie der des ersten Referenten und erinnerte mich in seinem ganzen Auftreten auch sehr an den Dozenten H., hatte aber auch den selben Fehler wie dieser. Vor lauter praxisnahen Beispielen, die alle gut und interessant waren, verlor er den roten Faden und auch bei mir war irgendwann der Kontakt zum Thema weg. Darunter leiden dann Zeitplanung und der Bezug zur Fragestellung der Probevorlesung. Das würde aber am Ende auch wieder bedeuten, dass es eine Klausur bzw. Vorbereitungsphase werden würde, für die ich vorher erstmal die Inhalte des Skriptes googlen müsste, da ich zwar, wie in BWL-Marketing, aus den Veranstaltungen ganz viele tolle,spannende Dinge für mein Leben und vorallem das Interesse am Schwerpunktfach selber mitgenommen habe, aber eben nicht die Lehrinhalte. Dafür war dann Wikipedia zuständig.
Im WG-Gespräch mit Sarina haben wir beide dennoch festgestellt, dass eher die engagierten Professoren gehen gelassen werden, immerhin steht im Desti-Bereich auch noch nicht fest, ob Herr S. eine Festanstellung bekommt, und das Buchführungsfallobst bleibt. Hoffen wir einfach auf eine Kehrtwende.
Es passiert selten, aber ich freue mich fast morgen zur FH zu gehen und zu sehen, was da noch auf mich zukommt:)
Montag, 11. April 2011
Probevorlesungsfail
Motiviert durch den Marketingschwerpunktdozenten K. habe ich mir heute einmal eine Probevorlesung angehört. Dummerweise lief in der Erklärung des in der Vorlesung gezeigten Übersichtsplan etwas falsch und ich dachte, dass ich heute in einer Marketingvorlesung sitze und mir ansehen kann, wer denn den anderen, tollen Schwerpunktdozenten H. ersetzen soll, der übrigens sehr schwer zu ersetzen ist. Welcher Dozent gibt schon kleine Adventskalender für seine Studenten raus. Die Hochschulmitarbeiter lobten ihn während meines Gemurres über die verschollene Marketingklausur auch in höchsten Tönen.
Das erste Mal unglücklich war ich, als ich die Dozentin sah, das Thema tat den Rest: Prinzipal-Agent-Theorie und Informationsasymmetrien bei Banken und Versicherungen, sowie eine damit zusammenhängende Diskussion zur Finanzkrise und zwar auf Englisch. Die hat sie übrigens mit einem charming british accent gut gemeistert mit, auch wenn ich um 8.15h sehr schwer zu einer Diskussion über die Finanzkrise und dann auch noch auf Englisch zu motivieren bin.
Ich war also nicht in Handel und E-commerce gelandet, sondern bei den Stellenausschreibungen für den neuen Schwerpunkt "Banking and Finance".
Es folgt um 16.00h noch eine weitere Probevorlesung zum Thema "Risikomanagement[...]bei Banken", die den regulären Bilanzierungsblock ersetzen soll.
Die relevanten Probevorlesungen folgen dann morgen und am Mittwoch. Immerhin weiß ich jetzt, wo der Übersichtsplan aushängt...
Das erste Mal unglücklich war ich, als ich die Dozentin sah, das Thema tat den Rest: Prinzipal-Agent-Theorie und Informationsasymmetrien bei Banken und Versicherungen, sowie eine damit zusammenhängende Diskussion zur Finanzkrise und zwar auf Englisch. Die hat sie übrigens mit einem charming british accent gut gemeistert mit, auch wenn ich um 8.15h sehr schwer zu einer Diskussion über die Finanzkrise und dann auch noch auf Englisch zu motivieren bin.
Ich war also nicht in Handel und E-commerce gelandet, sondern bei den Stellenausschreibungen für den neuen Schwerpunkt "Banking and Finance".
Es folgt um 16.00h noch eine weitere Probevorlesung zum Thema "Risikomanagement[...]bei Banken", die den regulären Bilanzierungsblock ersetzen soll.
Die relevanten Probevorlesungen folgen dann morgen und am Mittwoch. Immerhin weiß ich jetzt, wo der Übersichtsplan aushängt...
Donnerstag, 7. April 2011
Von bockigen Dozenten und nervigen Mitstudenten
Der Kostenrechnungsdozent, den ich schon aus dem 2. Semester kenne, hat heute nach 5 Minuten seine Vorlesung abgebrochen, weil ihm die Studenten zu laut waren. Er hat kurz den Verlauf der vorangegangenen Veranstaltung genannt, Aufgaben zum Lösen gegeben und den Raum verlassen.
Gut für die, die eh keine Lust hatten, schlecht für Leute wie mich, die die Veranstaltung dieses Semester vielleicht bestehen sollten. Den Ersteren verschaffte dieser Ausbruch einen Freiblock,oder die Möglichkeit eine andere Veranstaltung zu besuchen, mir sehr frustrierende 30 Minuten beim Lösen einer Aufgabe mit nur einem Stern.
Ich weiß nicht, ob es der richtige Weg war, die Vorlesung abzubrechen. Ich sehe das Risiko, dass findige Studenten jetzt immer den Weg wählen, in den ersten 10 Minuten zu quatschen, in der Hoffnung, dass der Dozent abbricht, denn laut Kerstin war das auch nicht das erste Mal. Beim letzten Mal habe er allerdings erst 15 Minuten vor Schluss abgebrochen. Damit kann man im Zweifel noch Leben, auch wenn man, so wie wir, zwischen den Gruppen springen muss. Ich denke eine Anmerkung, dass er jetzt mit der Veranstaltung beginnen wolle, hätte es für den Anfang, als Verwarnung getan, Abbrechen hätte er nach einer Ermahnung immernoch können. Pädagogisch wertvoll ist die Entscheidung in meinen Augen aber in beiden Fällen nicht.
Wir haben bis eben noch versucht genannte Aufgaben im Raum zu lösen, in der Hoffnung, dass nur die bleiben würden, die auch vorhaben etwas zu tun, aber wir sollten uns irren. Vor uns erläutertete eine Kommilitonin ihre Ernährung, hinter uns unterhielt ein kleines Sonnenscheinchen mit Pandaaugen den gesamten Raum mit ihren Schimpftiraden.
Kerstin und Sarina sind daraufhin Essen gegangen, ich habe die Unterlagen für BWL V gedruckt, da der Dozent mit den netten Klausuren zum September hin nun tatsächlich aufhört und wir das dumpfe Gefühl haben, dass der BWL IV Dozent aus dem vergangenen Semester diese Veranstaltung nun vollständig übernimmt. Dieser hat inzwischen übrigens auch den Computer für sich entdeckt und macht seine vorher handschriftlich und nicht lesbaren Tafelbilder inzwischen als Worddokument. Nur die Tastatur hat er noch nicht durchschaut. So kommen während der Vorlesung Fragen wie "Wo ist eigentlich das X?" Die Studenten warten also auf ein Wort mit X,das aber nicht kommen soll. Stattdessen: "Oh, mit X wollt ich nichts Schreiben, ich wollte nur wissen, wo es ist."
Heute Nachmittag werde ich wohl das Bilanzierungstutorium ausfallen lassen und mich stattdessen ins "Marketing Praxis Forum" setzen und mir einen Vortrag zum Thema Radiomarketing anhören. Meine Füße werden es mir definitiv danken,wenn ich den Raum nicht wechsele-die neuen, noch nicht eingelaufenen Ballerinas scheuern ziemlich fies. Ja, Janna, wir haben inzwischen auch schon Ballerina-Wetter!:)
Gut für die, die eh keine Lust hatten, schlecht für Leute wie mich, die die Veranstaltung dieses Semester vielleicht bestehen sollten. Den Ersteren verschaffte dieser Ausbruch einen Freiblock,oder die Möglichkeit eine andere Veranstaltung zu besuchen, mir sehr frustrierende 30 Minuten beim Lösen einer Aufgabe mit nur einem Stern.
Ich weiß nicht, ob es der richtige Weg war, die Vorlesung abzubrechen. Ich sehe das Risiko, dass findige Studenten jetzt immer den Weg wählen, in den ersten 10 Minuten zu quatschen, in der Hoffnung, dass der Dozent abbricht, denn laut Kerstin war das auch nicht das erste Mal. Beim letzten Mal habe er allerdings erst 15 Minuten vor Schluss abgebrochen. Damit kann man im Zweifel noch Leben, auch wenn man, so wie wir, zwischen den Gruppen springen muss. Ich denke eine Anmerkung, dass er jetzt mit der Veranstaltung beginnen wolle, hätte es für den Anfang, als Verwarnung getan, Abbrechen hätte er nach einer Ermahnung immernoch können. Pädagogisch wertvoll ist die Entscheidung in meinen Augen aber in beiden Fällen nicht.
Wir haben bis eben noch versucht genannte Aufgaben im Raum zu lösen, in der Hoffnung, dass nur die bleiben würden, die auch vorhaben etwas zu tun, aber wir sollten uns irren. Vor uns erläutertete eine Kommilitonin ihre Ernährung, hinter uns unterhielt ein kleines Sonnenscheinchen mit Pandaaugen den gesamten Raum mit ihren Schimpftiraden.
Kerstin und Sarina sind daraufhin Essen gegangen, ich habe die Unterlagen für BWL V gedruckt, da der Dozent mit den netten Klausuren zum September hin nun tatsächlich aufhört und wir das dumpfe Gefühl haben, dass der BWL IV Dozent aus dem vergangenen Semester diese Veranstaltung nun vollständig übernimmt. Dieser hat inzwischen übrigens auch den Computer für sich entdeckt und macht seine vorher handschriftlich und nicht lesbaren Tafelbilder inzwischen als Worddokument. Nur die Tastatur hat er noch nicht durchschaut. So kommen während der Vorlesung Fragen wie "Wo ist eigentlich das X?" Die Studenten warten also auf ein Wort mit X,das aber nicht kommen soll. Stattdessen: "Oh, mit X wollt ich nichts Schreiben, ich wollte nur wissen, wo es ist."
Heute Nachmittag werde ich wohl das Bilanzierungstutorium ausfallen lassen und mich stattdessen ins "Marketing Praxis Forum" setzen und mir einen Vortrag zum Thema Radiomarketing anhören. Meine Füße werden es mir definitiv danken,wenn ich den Raum nicht wechsele-die neuen, noch nicht eingelaufenen Ballerinas scheuern ziemlich fies. Ja, Janna, wir haben inzwischen auch schon Ballerina-Wetter!:)
Dienstag, 5. April 2011
Mitch Albom - Tuesday with Morrie

"Tuesday with Morrie" gehört zu den Büchern, auf die ich, ob man es glaubt oder nicht, über den Schulunterricht aufmerksam geworden bin. Vor vielen Jahren kam ein Auszug des Buches im Englischabitur im Heimatbundesland dran und ich fand den Auszug irgendwie so interessant, dass ich das ganze Buch lesen wollte. Warum mir das gerade jetzt wieder eingefallen ist, weiß ich nicht.
Mitch Albom erzählt dabei die Geschichte seines ehemaligen Lieblingsprofessors, den er nach dem Abschluss, entgegen seiner Versprechen, aus den Augen verloren hatte und erst durch ein zufällig entdecktes Fernsehinterview wieder Kontakt zu diesem aufnimmt.
Der lebensfrohe Professor ist inzwischen an der unheilbaren Krankheit ALS erkrankt, die innerhalb weniger Jahre sein motorisches Nervensystem vollkommen abbauen wird. Doch anders als andere Menschen sieht Morrie dem Tod nicht trauernd entgegen, sondern nimmt es eher als eine neue Erfahrung an. So treffen sich die beiden "Dienstagsmenschen" nach vielen Jahren wieder und nehmen die früher so gern geführten Gespräche über das Leben wieder auf.
Ich muss zugeben, dass das Buch die Erwartungen des Ausschnitts nicht erfüllen konnte. Im Buch werden viele Werte wie Familie, Freundschaft oder Liebe angesprochen und wie leicht man in unserer heutigen Gesellschaft dazu neigt, eben diese zu Gunsten von Karriere und Geld zu vernachlässigen, was ich gut finde und definitiv zum Nachdenken, vielleicht auch zum Umdenken anregen kann. Auch die Beschreibung des Verhältnisses zwischen Professor und Student und deren Umgehen mit dem Tod gefiel mir sehr gut.
Literarisch gesehen leidet das Buch aber an einigen Stellen an Längen und neigt dazu zu schmalzig zu werden, was aber natürlich Geschmackssache ist.
Kurz um: Eine nette Geschichte, aber zu meinen Lieblingsautoren wird Mitch Albom wohl nie gehören, ebenso wenig, wie ich "Tuesday with Morrie" nun zu meinen Lieblingsbüchern zählen würde.
Montag, 4. April 2011
Nescafé Dolce Gusto-Chococino

Ich bin momentan ein kleines Dolce-Gusto Außenlager. Da die Kapselauswahl im rewe eher mager ist, habe ich mich in der letzten Woche bei Rossmann und Combi eingedeckt. Nur damit die Kapseln diese Woche im Angebot sind. Ich habe noch 4,49 bezahlt. So werden wohl zu Cafè Lungo, Chococino, Cafè Crema, Nesquik und Mokka wohl auch noch Cappuccino und Latte Macchiato kommen.
Allerdings brühe ich auch nicht jeden Tag eine Kapsel,sondern maximal alle 2 Tage, da sie auf der Dauer dann doch ins Geld gehen.
Der Chococino gehört sogar zu den Kapseln, die ich nur Sonntags benutze, weil er zu den Zweikapselsystemen gehört. In einer Kapsel ist das Schokoladenpulver, in der anderen das Milchpuler. Man lässt für die eine Kapsel entsprechend der Verpackung Wasser durchlaufen, wechselt die Kapsel und lässt dann auch diese durchbrühen. Von daher ist er in der Relation natürlich teurer als die Einkapselsysteme, da sich die 16 enthaltenen Kapseln aus 8 Milch- und 8 Schokokapseln zusammensetzen.
Herauskommt eine heiße Schokolade mit tollem Milchschaum:) Vom Titel ausgehend, hatte ich eigentlich einen Cappuccino mit Schokolade erwartet, was mich beim Trinken natürlich irritiert hat, da mir die Kaffeenote gefehlt hat. Nachdem das überwunden war, fiel mir auf, dass Umrühren eine Idee gewesen wäre. So ganz hatten sich die Schichten nicht verbunden, oder aber schon wieder aufgetrennt, sodass sich am Tassenboden die Schokolade dann schon etwas absetzte und ich die Milch dagegen so trank.
Aber das sind wohl Kinderkrankheiten, die sich mit etwas Übung bessern. Momentan schwebt mir auch die Kombination von Chococino und Baileys vor, die ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren muss:)
Nach einem miesen Tag ist er aber auch ohne Baileys eine kleine Rettung, von daher werde ich ihn wohl definitiv nachkaufen.
Sonntag, 3. April 2011
Es soll nicht sein
Irgendjemand will nicht, dass ich blogge. Das mistige, im November bestellte, Laptopnetzteil ist schon kaputt und nun warte ich, dass der Verkäufer seiner Gewährleistungspflicht nachkommt. Ich liege ganz knapp innerhalb der 6 Monate, in denen der Verkäufer in der Nachweißpflicht ist und bin mir keiner Schuld bewusst. Bleibt zu hoffen, dass die Deutsche Post schnell versendet-.-
Ansonsten habe ich von Kerstin einen großen Stapel DVDs, um mich vom lernen abzulenken^.^
Ansonsten habe ich von Kerstin einen großen Stapel DVDs, um mich vom lernen abzulenken^.^
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