
Die Weihnachtszeit hat sich aber auch, nicht zuletzt durch insgesamt 10h Zugfahrt nach Hause und zurück zum Studienort, perfekt angeboten um mal wieder etwas mehr zu lesen. Nachdem ich mir den 7. "Harry Potter"- Teil im Kino angesehen hatte, hatte ich ja auch den Plan gefasst, das Buch nocheinmal zu lesen. Gesagt, getan.
Ich war wirklich überrascht wie nah am Buch tatsächlich gearbeitet wurde. Zumindest den Anfang hatte ich direkt nach dem Film gelesen und sogar Dialoge waren exakt aus dem Buch übernommen und bis auf kleine Schnitzer, was Straßennamen angeht(z.B. Shaftesbury Avenue in London, im Film, statt Tottenham Court Road, ebenfalls in London, wie im Buch, aber sowas interessiert wahrscheinlich auch nur mich). Natürlich wurden Teile weggelassen, aber im Großen und Ganzen bin ich tatsächlich begeistert. So gut fand ich die Umsetzung seit der Verfilmung der "Kammer des Schreckens" nicht mehr. Nur wenige Szenen wurden zur Dramatisierung ergänzt oder verändert. Bleibt zu hoffen, dass dies auch für den 2. Teil der "Heiligtümer des Todes" beibehalten wird, wobei ich den Teil auch im Buch nicht so begeisternd fand und Teile auch nur überflogen habe. So ging es mir aber auch an vielen Stellen am Anfang und in der Mitte des Buches. Ich finde, dass die Bücher generell von der Qualität der Geschichte her nachgelassen haben, was besonders für den "Orden des Phönix" gilt. So finden sich auch hier im letzten Teil stellen, die mir die Frage aufdrängten, ob Rowling nach Wörtern bzw. Seiten bezahlt wird und ob sie sich mit dem Schreiben der Geschichte nicht doch noch etwas mehr Zeit hätte nehmen sollen, zum Wohl der Geschichte, aber vermutlich auf Kosten ihres Honorars.
Bleibt als Fazit zu sagen: Die Verfilmung ist tatsächlich gelungen, was die Buchreihe angeht bleiben die ersten drei Teile in meinen Augen die schönsten.
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